koedukative Gruppen
Unsere stationären Angebote für koeduktive Gruppen umfasst zwei Betreuungsgruppen. Diese befinden sich nicht auf dem Hauptgelände des Raphaelhauses in Dormagen, sondern in Neuss und Köln.
Unsere stationären Angebote für koeduktive Gruppen umfasst zwei Betreuungsgruppen. Diese befinden sich nicht auf dem Hauptgelände des Raphaelhauses in Dormagen, sondern in Neuss und Köln.
9 Plätze; Betreuungsschlüssel 1:1, 70; 11 bis 16 Jahre
Das Wohnhaus liegt in Neuss und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.
Aufgenommen werden sowohl Mädchen als auch Jungen, die aufgrund ihrer Vorerfahrungen in der Lage sind, in einer geschlechtsgemischten Gruppe (Regelangebot) zu leben. Die Kinder und Jugendlichen zeigen vielschichtige Verhaltensweisen, wie z. B. Schulverweigerung, Regelmissachtung, Grenzüberschreitungen, Delinquenz, Aggressivität, Ängste, Orientierungslosigkeit und anderes. Die Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie ist sehr bedeutsam und wird individuell und nach den gegebenen Möglichkeiten mit dem systemischen Ansatz gestaltet.
Über eine klare Tagesstruktur mit verbindlichen Regeln und Absprachen wird den Mädchen und Jungen die notwendige Sicherheit und Orientierung vermittelt. Im Freizeitbereich werden die Möglichkeiten der Neusser Infrastruktur genutzt. Spezielle Angebote des Raphaelshauses, wie z. B. Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren, können nach Absprache im Hilfeplan und unter Abrechnung von Fachleistungsstunden genutzt werden.Bei diagnostischem und therapeutischem Bedarf kann auf regionale Institutionen zurückgegriffen werden. Es besteht eine enge Vernetzung zu allen gängigen Schultypen. Liegt ein Förderbedarf vor, werden die Mädchen und Jungen in unserer einrichtungseigenen Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung beschult. Die An- und Abfahrt zwischen Raphaelschule und Wohngruppe wird über einen Schülerspezialverkehr gewährleistet.
Die Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie ist sehr bedeutsam und wird individuell und nach den gegebenen Möglichkeiten gestaltet.
Weitere Informationen sind in der folgenden PDF-Datei zu finden
10 Plätze; Betreuungsschlüssel 1:2, 50, 6 bis 14 Jahre
Die familien- und sozialraumorientierte 5-Tagegruppe befindet sich in einem allein genutzten, zweigeschossigen Haus in Köln-Bilderstöckchen. Alle Schulen sowie die kooperierenden medizinischen und therapeutischen Praxen, mit denen die Gruppe zusammenarbeitet, sind aufgrund der verkehrsgünstigen Lage problemlos zu erreichen.
Das Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen mit zum Teil erheblichen sozialen Schwierigkeiten und an deren Familien. Sie werden gemeinsam mit den anderen Kindern/Jugendlichen unterstützt und gefördert. Für Familien mit komplexen und verfestigten Problemlagen bietet die 5-Tagegruppe Entlastung, Unterstützung und neue Erfahrungen an. Im Gegensatz zur Tagesgruppe bietet die 5-Tagegruppe eine intensivere Förderung der Kinder/Jugendlichen. Zudem besteht die Möglichkeit, den Sorgeberechtigten ein zeitweise höheres Entlastungsangebot zu ermöglichen.
Die 5-Tagegruppe ist wochentags von Montag bis Freitag geöffnet. In den Ferien werden u. a. Ferienmaßnahmen und Freizeitangebote durchgeführt. Die 5-Tagegruppe eignet sich auch zur gestuften Rückführung aus dem vollstationären Bereich, bzw. als Alternative zu einer Tagesgruppenmaßnahme, wenn sich dieses Angebot als zu wenig entlastend für das Familiensystem erweist. Bei den Erziehungsberechtigten sollte genügend Motivation zur Zusammenarbeit vorhanden sein. Mit Hilfe der intensiven Familienarbeit wird deren Erziehungskompetenz deutlich erhöht, bzw. wiedererlangt. Ein enger und zuverlässiger Austausch zwischen Eltern/-teilen und den pädagogischen Mitarbeiter*innen ist entscheidend für den Erfolg der Jugendhilfemaßnahme.
5 Plätze; Betreuungsschlüssel 1:2, 15; 6 bis 14 Jahre
Die familien- und sozialraumorientierte 5-Tageggruppe befindet sich in Köln-Heimersdorf, in direkter Nähe zur Haltestelle Volkhovener Weg. In einem Haus mit über 200 m² Wohnfläche sind fünf Tages- sowie fünf 5-Tagegruppenkinder untergebracht.
Das Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen mit zum Teil erheblichen sozialen Schwierigkeiten und an deren Familien. Sie werden gemeinsam mit den anderen Kindern/Jugendlichen unterstützt und gefördert. Für Familien mit komplexen und verfestigten Problemlagen bietet die 5-Tagegruppe Entlastung, Unterstützung und neue Erfahrungen an. Im Gegensatz zur Tagesgruppe bietet die 5-Tagegruppe eine intensivere Förderung der Kinder/Jugendlichen. Zudem besteht die Möglichkeit, den Sorgeberechtigten ein zeitweise höheres Entlastungsangebot zu ermöglichen.
Die 5-Tagegruppe ist wochentags von Montag bis Freitag geöffnet. In den Ferien werden u. a. Ferienmaßnahmen und Freizeitangebote durchgeführt. Die 5-Tagegruppe eignet sich auch zur gestuften Rückführung aus dem vollstationären Bereich, bzw. als Alternative zu einer Tagesgruppenmaßnahme, wenn sich dieses Angebot als zu wenig entlastend für das Familiensystem erweist. Bei den Erziehungsberechtigten sollte genügend Motivation zur Zusammenarbeit vorhanden sein. Mit Hilfe der intensiven Familienarbeit wird deren Erziehungskompetenz deutlich erhöht, bzw. wiedererlangt. Ein enger und zuverlässiger Austausch zwischen Eltern/-teilen und den pädagogischen Mitarbeiter*innen ist entscheidend für den Erfolg der Jugendhilfemaßnahme.
Krefelder Str. 122
41539 Dormagen
Für alles Bunte und Besondere im Raphaelshaus sind wir auf Spenden angewiesen. Werde Unterstützer*in des Raphaelshauses!
Neben unseren differenzierten stationären und teilstationären Angeboten rundet unser kleiner ambulanter Bereich das Portfolio des Raphaelshauses ab.
Spezialisiert haben wir uns insbesondere auf das Familienaktivierungsmanagement und die Themenzentrierte Arbeit.
Dieses Angebot umfasst ein intensives sechswöchiges Training in der Familie.
FAM stellt das System Familie in den Mittelpunkt und nutzt deren Ressourcen.
Perspektive für nachfolgende und stabilisierende Hilfen entwickeln
In der Regel innerhalb von 24 Stunden nach Anfrage
Zielvereinbarung: Unmittelbarer Beginn von FAM mit Zielvereinbarung im Erstgespräch
Pro Familie durchschnittlich 19,5 Wochenstunden (flexibel eingesetzt) oder FAM im 1. Lebensjahr (14 + 2,5 Wochenstunden).
Zwischenreflektion nach ca. 4 Wochen (Austausch zwischen Jugendamt und FAM-Team, Vorbereitung weiterführender Hilfen
Abschluss nach 6 Wochen, gemeinsame Auswertung
Abschlussbericht:
Vorlage des Abschlussberichtes am Ende der 6. Woche
Unmittelbarer Einsatz der weiterführenden Maßnahmen am Ende der 6. Woche
Dieses ambulante, handlungsorientierte Trainingsprogramm kann auch als eine zeitnahe Anschlussmaßnahme an einen FAM-Einsatz genutzt werden.
FAIR ist vorgesehen für Familien mit komplexen und chronifizierten Problemlagen, mit Kindern im Alter von 0-18 Jahren, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
Bereitschaft, eine lösungs- und ressourcenorientierte Hilfe anzunehmen
Wunsch nach zielgerichteter Unterstützung und Stabilisierung nach vorangegangenen Maßnahmen (z. B. FAM, Inobhutnahmen)
Mitwirkung bei der Erarbeitung individueller Problemlösungsstrategien
mindestens ein Elternteil ist zur Zusammenarbeit bereit und verfügt über hinreichende Möglichkeiten
Erhöhung der Sicherheit des/der Kindes/Jugendlichen in der Familie
Verbesserung der Entwicklungschancen von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern
Vernetzung der Familie in unterstützenden Strukturen unter Berücksichtigung des Sozialraumes
Stabilisierung der Familie
Stärkung der Elternkompetenzen
Erkennen und Einüben von adäquaten Verhaltensmustern zur selbstverantwortlichen Lebensbewältigung
Bearbeitung von Zielplänen in überprüfbaren Entwicklungsschritten
Dieses Behandlungsangebot im Raphaelshaus und richtet sich an Kinder und Jugendliche, die Auffälligkeiten in der sexuellen Entwicklung mit Tendenz zu Grenzverletzungen oder sexuellen Grenzverletzungen und Gewalt zeigen.
Daneben bietet die Themenzentrierte Arbeit eine analog zur Alltagspädagogik stattfindende Unterstützung bei dissozialen, oppositionellen oder anderen dysfunktionalen Verhaltensweisen, ebenso bei der Bewältigung belastender Lebensereignisse.
In der Regel findet die TZA in Form von wöchentlichen Einzelsitzungen statt. Um einen fortwährenden Informationsaustausch zu gewährleisten, ist die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Hilfe- und Bezugssystemen von großer Bedeutung. Zudem ist eine enge Zusammenarbeit mit den Sorgeberechtigten gefordert, damit der biografische und systemische Hintergrund verstanden und bewertet werden kann.
Auffälligkeiten zeigen sich häufig schon sehr früh und werden zum Teil schon aus Kindergärten berichtet. Die Einordnung, ob es sich hier um normale sexuelle Entwicklungsstadien oder schon um grenzverletzendes Verhalten handelt, ist oft schwierig und bewegt sich zwischen Bagatellisierung und Dramatisierung. Wir können helfen, die Sachlage einzuordnen und ggfs. sich anbahnende Entwicklungsstörungen zu verhindern.
Bei eindeutig dokumentierten Grenzverletzungen hilft eine deutliche und klare Konfrontation mit nachgängiger individueller Aufarbeitung und Förderung, weitere Übergriffe zu verhindern und eine gesunde sexuelle und soziale Entwicklung zu ermöglichen.
Insbesondere nach stationären Aufenthalten in spezialisierten Gruppen, die hohe Kontrolle und Schutz bieten, gestalten sich die Übergänge in andere Gruppen oder zurück in die Familie als schwierig. Wir können helfen, die Jungen weiter für das Thema zu sensibilisieren und gleichzeitig darin zu unterstützen, die gelernten neuen Verhaltensmuster weiterhin zu nutzen, um Rückfälle in alte zu vermeiden.